KOMY Phone Als PDF laden

Gebrauchsanweisung

Einrichtung und die ersten Tage. Plane etwa 20 Minuten ein, am besten abends. Die Eltern-App richtest du allein ein; den ersten Start des KOMY Phones macht ihr gemeinsam.

Das brauchst du

Die Einrichtung in elf Schritten

So ist die Eltern-App aufgebaut: Unten steht die Leiste Start · Karte · Stundenplan · Einstellungen. Start zeigt oben „Familien-Geräte“ mit dem Link „Geräte ›“, darunter die Kachel „Karte“ über die ganze Breite und die Kacheln Stundenplan, Nachrichten, Kalender, Aufgaben & Sterne, Briefe & Zettel und Kinder & Freigaben. Ganz unten auf Start stehen drei kleine Links: „Profil“, „Einrichtung“ und „Erklärvideos“. Unter „Profil“ steht, was dir und der Familie gehört (Konto, Familie, Komy-Code, Wetter-Ort); unter „Einstellungen“ in der Leiste, was die Kinder betrifft, aber nicht an einem einzelnen Telefon hängt. Beide öffnen sich mit deinem Komy-Code (Schritt 3).

Durch die Einrichtung führt dich die Liste „Einrichtung“ (Link ganz unten auf Start oder Profil → „Einrichtung fortsetzen“). Sie hat zwei Reiter. Unter „Nötig“ stehen drei Schritte, am besten in dieser Reihenfolge: das Eltern-Konto, das KOMY Phone verbinden und der Stundenplan deines Kindes. Unter „Später“ steht, was freiwillig ist: Zuhause und Schule als sichere Orte, Wecker, erste Aufgaben, Morgenroutine, Wetter-Ort und WLAN am KOMY Phone. Ein grüner Haken heißt erledigt. Solange etwas Nötiges offen ist, steht oben auf Start die Karte „Einrichtung: … von 3“ mit dem nächsten Schritt („Als Nächstes: …“); mit zwei KOMY Phones kommen Verbinden und Stundenplan für jedes dazu. Ist alles Nötige erledigt, sagt dir das die Liste, und unter „Später“ geht es weiter, wann immer du willst.

Anmeldung in der Eltern-App: „Willkommen bei KOMY“, „Jetzt sicheres Bezugsperson-Konto anlegen“, Felder für E-Mail und Passwort und wofür das Konto nötig ist Liste „Einrichtung“ in der Eltern-App mit abgehakten Schritten
1Eltern-Handy

Eltern-App installieren und Konto anlegen

Installiere die App „KOMY Phone“ von Google Play (kostenlos; der Link steht auch unter komyphone.de/app). Lege dann ein Konto an: mit „Mit Google anmelden“ oder mit E-Mail und Passwort („Neues Konto erstellen“). Mit dem Konto gehört die Familie dir: Du verbindest Telefone, ersetzt ein verlorenes und kannst alles löschen.

Ohne Konto geht es auch: Schalte ganz unten auf der Seite „Ohne Konto weitermachen“ ein und tippe auf „Ohne Konto weiter“. Ohne Konto gibt es aber keine Nachrichten ans KOMY Phone („Wo bist du?“, „Komm nach Hause“) und keinen Ersatz für ein verlorenes Eltern-Handy; die Telefone gleichen sich dann nur per Bluetooth ab, wenn sie beieinander sind. Lege es deshalb gleich an – oder später unter Profil → Konto. Das Konto weiß nichts über dein Kind.

Geräte in der Eltern-App: unter „Familien-Geräte“ Elternteil, Ben und Lina mit „Bearbeiten“, bei Lina auch „Entfernen“; darunter „Verbinden“ mit den Kacheln „KOMY Phone verbinden“ und „Zweites Eltern-Handy verbinden“
2beide Telefone · gemeinsam

Erster Start und Telefone verbinden

Den ersten Start des KOMY Phones macht ihr gemeinsam: Dein Kind lernt dabei Komy kennen. Es sind rund zehn Bildschirme in drei Teilen – „Über dich“, „Zwei Codes“, „Verbinden“. Schalte das KOMY Phone ein und tippe auf „Los geht's 🧸“. Dann kommt nacheinander:

  • „Wie heißt du?“ Komy fragt, dein Kind sagt seinen Namen – oder ihr tippt ihn ein.
  • „Dein Kind heißt … Stimmt das?“ Prüfe die Schreibweise jetzt genau. Komy spricht dein Kind mit diesem Namen an.
  • Lesestufe: „Wie ist das mit dem Lesen bei …?“ – „Fängt gerade an zu lesen“ oder „Liest schon sicher“.
  • Geburtstag: freiwillig, „Überspringen“ geht auch.
  • „Such dir deinen Komy aus“: Dein Kind wählt einen der beiden Komys.
  • „Darf Komy … nach draußen schicken?“ Das entscheidest du; „Später“ geht auch.
  • „Braucht … etwas Besonderes?“ Zum Beispiel größere Schrift. Sonst „Nein, alles gut“.
  • „Hallo …!“ Jetzt kommen die zwei Codes (Schritt 3): zuerst dein Komy-Code, dann der Kinder-Code deines Kindes. Danach tippst du auf „Weiter“.

Verbinden. Ist auf dem KOMY Phone Googles Standortgenauigkeit aus, kommt zuerst „Standort genauer machen“: Damit weiß das KOMY Phone auch drinnen in Sekunden, wo es ist – für SOS und die Karte. Android fragt dafür einmal in Googles eigenem Dialog; bestätige ihn, wenn du einverstanden bist (was dabei an Google geht, steht in der Datenschutzerklärung des KOMY-Dienstes). „Später“ geht auch, dann findest du den Punkt in den Einstellungen des KOMY Phones hinter deinem Komy-Code. Danach kündigt das KOMY Phone an, dass es gleich etwas fragt: Tippe auf „Verstanden“ und bei der Frage, ob es 600 Sekunden für andere Geräte sichtbar sein darf, auf „Zulassen“. Jetzt zeigt es den Code zum Verbinden. Er gilt drei Minuten und erneuert sich von selbst.

Tippe in der Eltern-App auf Start bei „Familien-Geräte“ auf „Geräte ›“ und dort unter „Verbinden“ auf die Kachel „KOMY Phone verbinden“. Die App prüft vorher Internet, Familie und Bluetooth. Dann tippst du auf „Der Code ist da · scannen“ und hältst die Kamera auf den Code. Haben sich die Handys gefunden, fragen beide „Verbinden?“ – tippe auf beiden auf „Verbinden“. Danach fragt dein Handy, wie dein Kind dich nennt (Mama, Papa, Oma …); so spricht das KOMY Phone später von dir. Heißt dein Kind auf den beiden Handys verschieden, fragt dein Handy vorher „Welcher Name gilt?“. Hat das KOMY Phone noch kein WLAN, bietet es zum Schluss an, das WLAN einzurichten – freiwillig, das geht auch später (Schritt 4).

Noch keine Eltern-App? Unter dem Code steht „Noch keine Eltern-App? Hier anmelden“; das führt zu komyphone.de/app und von dort zur Eltern-App bei Google Play. Später verbinden geht auch: Tippe unter dem Code auf „Später verbinden“. Solange kein Eltern-Handy verbunden ist, steht auf dem Startbildschirm des KOMY Phones „🔒 Für Eltern: Mit dem Eltern-Handy verbinden“ (mit deinem Komy-Code).

Danach steht dein Kind unter „Geräte“ bei „Familien-Geräte“ – mit „Bearbeiten ›“ öffnest du die Seite seines KOMY Phones. Sie öffnet sich erst nach deinem Komy-Code (Schritt 3).

Ein zweites Eltern-Handy verbindest du später über die Kachel „Zweites Eltern-Handy verbinden“: Dieses Handy zeigt den Code, das andere scannt ihn. Weiter unten steht der Bluetooth-Status; „Nach Geräten suchen“ findet ein schon gekoppeltes Telefon in der Nähe wieder. Alte Kopplungen, die es nicht mehr gibt, löschst du unter „Familien-Geräte“ in ihrer Zeile mit „Entfernen“.

Komy-Code der Eltern KOMY Phone: „Zeig Komy deinen Kinder-Code.“ – vier leere Felder über acht Bildern zum Antippen
3beide Telefone

Zwei Codes aus je vier Bildern

Komy-Code (für dich): Er schützt in der Eltern-App „Profil“, „Einstellungen“ und die Seiten der KOMY Phones – und auf dem KOMY Phone die Einstellungen und den Eltern-Modus. Wähle vier Bilder in einer Reihenfolge, die du dir sicher merkst.

Du legst ihn auf beiden Telefonen fest: auf dem KOMY Phone beim ersten Start (Schritt 2), dort als „Schritt 1 von 3“, und in der Eltern-App, sobald sie ihn zum ersten Mal braucht – etwa beim ersten Öffnen von „Profil“, „Einstellungen“ oder der Seite eines KOMY Phones. Nimm am besten beide Male dieselben vier Bilder in derselben Reihenfolge. Ändern kannst du ihn in der Eltern-App unter Profil → Komy-Code ändern; ändere ihn dann auch am KOMY Phone.

Kinder-Code (für dein Kind): Damit entsperrt dein Kind sein Telefon. Er kommt beim ersten Start direkt nach deinem Komy-Code („Schritt 2 von 3“; Schritt 3 ist das Verbinden) – jetzt gibst du das KOMY Phone deinem Kind, und es sucht sich seine vier Bilder aus. Er muss ein anderer sein als dein Komy-Code.

WichtigZeig deinem Kind deinen Komy-Code nie. Beide Codes bleiben nur auf den Geräten – wir kennen sie nicht.
Liste „Einrichtung“ in der Eltern-App: Verbunden, Stundenplan und WLAN am KOMY Phone abgehakt, der Wecker noch offen
4KOMY Phone

WLAN zu Hause einrichten

Hat das KOMY Phone noch kein WLAN, bietet es das gleich nach dem Verbinden an („WLAN einrichten?“). Hast du es dort übersprungen (in der Liste „Einrichtung“ steht es dann unter „Später“), öffne auf dem KOMY Phone die Einstellungen: sechsmal schnell auf die Uhrzeit tippen, dann dein Komy-Code. Tippe auf „WLAN einrichten“. Am schnellsten hältst du den WLAN-QR-Code eures Routers vor die Kamera – er steht oft auf dem Etikett des Routers. Du kannst das Netz auch von Hand auswählen und das Passwort eintippen. Dein Kind kann selbst kein WLAN hinzufügen.

Das ist wichtiger, als es klingt: Nachts arbeitet Komy den nächsten Tag vor, und das Telefon holt sich im WLAN seine Updates. Die SIM ist für unterwegs gedacht. Das Telefon sollte nachts zu Hause am Ladekabel liegen.

Seite von Linas KOMY Phone, Reiter Kind: oben Status und „Einrichtung dieses Telefons“, darunter Name „Lina“ mit „Namen ändern“ und „So nennt dich Lina“ Reiter Kind, weiter unten: Geburtstag, Komy Junge oder Mädchen mit dem Hinweis, dass das Kind selbst wechseln kann, und „Aussprache für Komy“
5Eltern-Handy · Start → Geräte → Bearbeiten → Komy-Code → Kind

Dein Kind: Name, Komy, Lesestufe

Alles, was ein Kind betrifft, steht auf der Seite seines KOMY Phones: Start → „Geräte ›“ → beim KOMY Phone deines Kindes „Bearbeiten ›“ → Komy-Code. Mit nur einem KOMY Phone führt auch die Kachel „Kinder & Freigaben“ auf Start dorthin. Oben stehen der Status und „Einrichtung dieses Telefons“, darunter vier Reiter:

  • Heute: Rucksack, Aufgaben und Sterne.
  • Kind: Name, Geburtstag, Komy, Aussprache für Komy, Lesestufe, Lernbegleiter.
  • Alltag: Stundenplan, Ferien, „So passt es meinem Kind“, Morgen- und Abend-Routine, Komy-Zeit pro Tag, Lesezeit am Tag, „Erst erledigen“, Karten fürs Kind, Lexikon, Spiele.
  • Sicherheit: Schule als sicherer Ort, Nachrichten an das Handy, SOS, Anklopfen, Sprechfunk, „Abwesenheit planen“, „Telefon als vermisst markieren“, Kinderdaten löschen, Gerät ganz zurücksetzen, Gerät freigeben. Hier erscheint auch „Hilfsmittel (Bluetooth)“, sobald das KOMY Phone ein Hilfsmittel wie ein Hörgerät oder einen Taster anfragt.

Im Reiter Kind:

  • Name: der Vorname, wie er geschrieben wird. Ändern mit „Namen ändern“: eintippen und einmal bestätigen („Dein Kind heißt … Stimmt das?“). Der Name geht nur per Bluetooth von Handy zu Handy, nie über das Internet; bis dahin steht dort „Wird übertragen, sobald die Telefone beieinander sind“.
  • Aussprache für Komy: Nur wenn Komy den Namen falsch ausspricht, trägst du mit „Aussprache ändern“ ein, wie er klingt (zum Beispiel „Ai-la“ für Ayla). Angezeigt wird immer der richtige Name.
  • Geburtstag (freiwillig): Dann feiert Komy den großen Tag mit. Sonst passiert damit nichts.
  • Komy Junge oder Mädchen: beim ersten Start gewählt. Dein Kind kann selbst wechseln: „So passt es mir“ → „Welcher Komy ist deiner?“. Hier änderst du ihn auch; die App fragt einmal nach.
  • Lesestufe: „Fängt gerade an zu lesen“ zeigt Bilder und Komys Stimme. „Liest schon sicher“ zeigt auch Text. Du kannst sie jederzeit ändern.

Im Reiter Alltag legt „Karten auswählen und ordnen“ fest, welche Karten dein Kind unter „Mein Komy“ sieht und in welcher Reihenfolge.

Unter Einstellungen (in der Leiste unten rechts) steht, was nicht an einem einzelnen Telefon hängt, etwa „Lernbegleiter erlauben“, „Morgen denken an“ und „Brotdosen-Ideen“. Den Stundenplan mit Halbjahren und Ferien öffnest du über „Stundenplan“ in der Leiste. Den Wetter-Ort findest du unter Profil (Link ganz unten auf Start); er gilt für die ganze Familie. Konto und Familie stehen ebenfalls unter „Profil“.

Neuer sicherer Ort: Name „Schule“, Suche „grundschule muenchen“ und darunter passende Grundschulen zur Auswahl (Beispielsuche)
6Eltern-Handy · Karte

Sichere Orte: Zuhause und Schule

Lege „Zuhause“ und „Schule“ als sichere Orte an, jeweils mit einem Radius: Karte → „+ Ort“ (unter der Karte bei „Sichere Orte“). In der Liste „Einrichtung“ führt dich „Zuhause“ unter „Später“ auch direkt dorthin, die Schule kommt gleich danach. Du suchst den Ort nach Schulname, Adresse oder Postleitzahl – die Schulsuche klappt auch ohne Internet – oder tippst einfach auf die Karte. Die App setzt den Kreis. Wählst du eine Schule aus der Liste, übernimmt sie auch deren Namen; sonst gibst du den Namen selbst ein. Du bekommst eine Nachricht, wenn dein Kind ankommt oder losgeht. Voreingestellt sind 150 Meter, möglich sind 50 bis 1000 Meter; ein zu kleiner Radius löst Fehlmeldungen aus.

Die Schule legst du auch direkt von der Seite des Kinderhandys an: Sicherheit → „Schule als sicherer Ort“. Der Name „Schule“ und 150 Meter sind schon eingetragen; du tippst nur noch auf die Karte.

Die Karte (die Seite heißt „Kinder-Standort“) zeigt, wo das KOMY Phone ist und wie alt die Position ist. Beim Öffnen fragt sie das KOMY Phone nach einer frischen Position.

Stundenplan in der Eltern-App mit den Reitern Stunden, Halbjahre, Ferien: Kind Lina gewählt, „Mo–Fr · 22 Stunden“ und die Woche als farbiges Raster Stundenplan, Reiter Halbjahre: Bundesland Hamburg mit Vorschlag für beide Halbjahre und „Bundesland ändern“, darunter die Schulhalbjahre zum Ändern
7Eltern-Handy · Stundenplan (Leiste unten)

Stundenplan

Fotografiere den Stundenplan ab, wähle ein Bild aus der Galerie oder trage ihn selbst ein. Kontrolliere das Ergebnis nach dem Abfotografieren einmal Zeile für Zeile.

Dein Kind sieht den Stundenplan auf dem KOMY Phone unter „Mein Plan“ – als Tag, Woche oder Monat, zusammen mit den Terminen der Familie (goldene Karten). Termine trägst du auf Start unter „Kalender“ ein. Dein Kind kann selbst einen Termin anfragen, du bestätigst ihn.

Aus dem Stundenplan weiß Komy, wann Schule ist, wann Sport ist und was in den Rucksack gehört. Der Stundenplan hat drei Reiter: Stunden · Halbjahre · Ferien. Unter „Halbjahre“ schlägt die App die Termine deines Bundeslands vor. Unter „Ferien“ übernimmst du die Schulferien mit einem Knopf, „Ferien für <dein Bundesland> übernehmen“: Er trägt die Ferien für dieses und das nächste Schuljahr ein, danach kannst du sie bearbeiten. Das Bundesland gilt für die ganze Familie.

Wecker auf dem KOMY Phone: „Wann sollen wir dich wecken?“, 07:00, Klingelton „Sonnenaufgang“, Knöpfe „Wecker stellen“ und „So weckt dich Komy“
8gemeinsam

Wecker

Stelle die Aufwach-Zeit ein – oder noch besser: Lass dein Kind sie am KOMY Phone selbst stellen und den Klingelton aussuchen. Mit „So weckt dich Komy“ könnt ihr es vorher ausprobieren.

Gestellt wird der Wecker am KOMY Phone unter „Mein Komy“ → Wecker, nicht in der Eltern-App. Sobald er gestellt ist, zeigt die Eltern-App bei „Wecker“ den grünen Haken – die Uhrzeit erfährt sie nicht.

Belohnungstafel in der Eltern-App: Sterne diesen Monat, „Belohnungen verwalten“, „Für wen?“ mit Alle, Ben und Lina, darunter die Schnellauswahl mit Aufgaben wie „Zimmer aufräumen“
9Eltern-Handy · Start → Aufgaben & Sterne (oder Seite des KOMY Phones → Heute → Aufgaben und Sterne)

Erste Aufgaben und Sterne

Tippe auf Start auf die Kachel „Aufgaben & Sterne“; es öffnet sich die Belohnungstafel. Tippe dort in der Schnellauswahl auf eine Aufgabe wie „Zimmer aufräumen“. Es öffnet sich „Neue Aufgabe“: Wähle, wie viele Sterne es dafür gibt (1, 2, 3 oder 5), auf Wunsch auch „Bis wann?“, und tippe auf „Aufgabe schicken“. Dann erscheint sie bei deinem Kind, in Komys Worten. Oben auf der Belohnungstafel öffnet „Belohnungen verwalten“ die Seite „Belohnungen“: Dort legt ihr fest, wofür sich Sterne eintauschen lassen.

Dein Kind kann sich auch selbst etwas wünschen („Ins Kino gehen“). Der Wunsch steht dann auf der Seite „Belohnungen“ ganz oben; du trägst ein, wie viele Sterne er kostet – oder wählst „Nicht jetzt“.

Fang klein an: ein bis zwei Aufgaben am Tag, die dein Kind sicher schafft.

Lexikon-Freigaben in der Eltern-App: „Auch für Leseanfänger anzeigen“ und die fünf Themengruppen von Krieg und Gewalt bis Kriminalität, alle ausgeschaltet; darüber die Lesestufe
10Eltern-Handy · Start → Geräte → Bearbeiten → Komy-Code → Alltag → Lexikon

Lexikon-Freigaben

Das Kinderlexikon ist fest auf dem Telefon. Fünf Themengruppen sind zu Beginn ausgeschaltet: Krieg und Gewalt, Tod und Sterben, Körper und Sexualität, Sucht, Kriminalität. Ausgeschaltete Artikel sind für dein Kind unsichtbar. Bei der Lesestufe „Fängt gerade an zu lesen“ ist das Lexikon aus, bis du „Auch für Leseanfänger anzeigen“ einschaltest.

Schalte eine Gruppe ein, wenn du es für richtig hältst. Was dein Kind im Lexikon liest, wird nicht gespeichert und dir nicht gemeldet.

Seite von Linas KOMY Phone, Abschnitt „Spiele · 21 von 21 an“: ein Schalter pro Spiel, alle eingeschaltet
11Eltern-Handy · Start → Geräte → Bearbeiten → Komy-Code → Alltag → Spiele

Spiele auswählen

Mit nur einem KOMY Phone kommst du auch über die Kachel „Kinder & Freigaben“ auf Start hierher. Im selben Reiter Alltag wie das Lexikon steht weiter unten „Spiele“ mit einem Schalter pro Spiel – die Überschrift zählt mit, zu Beginn steht dort „Spiele · 21 von 21 an“: Mathe Memory, Mit Komy Buchstabieren, Komys Wort-Werkstatt, Komys Formen-Baustelle, Der-Die-Das-Sortierer, Silbenklatschen, Reimjäger, Eins und viele, Wer ist Komy X?, Muster-Meister, Diktat mit Komy, Rechnen mit Komy, Komys Rechengeschichten, Die Trickkiste, Blitzlesen, Komys Wortsalat, Englisch mit Komy, Komys Farbmischer, Uhr lesen, Komy Ballon-Spaß und Komy Erdkunde. Zu Beginn sind alle an.

Ein ausgeschaltetes Spiel ist für dein Kind unsichtbar: kein Schloss, kein Hinweis. Es fehlt in der Spiele-Liste und in der Sternenliste, und Komy schlägt es nicht mehr vor. Sind alle Spiele aus, verschwindet auch der Reiter „Spiele“ vom KOMY Phone.

Die Auswahl gilt pro Kinderhandy und wird übernommen, sobald das KOMY Phone online ist – im WLAN nach wenigen Sekunden.

Sprechfunk und Anklopfen

KOMY Phone: „Mama ruft an“, Komy sagt „Da klingelt es! Mama ist dran.“, darunter „Annehmen“ und „Jetzt nicht“ Eltern-App, Sprechfunk mit Lina: „Angenommen“, großer Knopf „Gedrückt halten und sprechen“, unten „Auflegen“
Eltern-Handy · Start → Geräte → Bearbeiten → Komy-Code → Sicherheit

Sprechfunk: wie ein Walkie-Talkie

Ein Telefonat ist es nicht. Du hältst einen Knopf, sprichst höchstens 15 Sekunden und lässt los – die Nachricht spielt beim Kind von selbst, dann ist dein Kind dran. Bei ihm klingelt es erst, und Komy sagt, wer dran ist; das Mikrofon geht erst an, wenn dein Kind „Annehmen“ tippt – und nur, solange es den Knopf hält. „Jetzt nicht“ ist gleichberechtigt daneben.

Jede Nachricht ist mit dem Schlüssel eurer Familie verschlossen; die Cloud trägt sie nur weiter. Nach dem Anhören ist sie gelöscht, spätestens nach 15 Minuten auch aus der Cloud. Einen Verlauf gibt es nicht, nichts zum Nachhören.

Stell pro Kind ein, wann es klingeln darf: „Nur als Antwort“ (so steht es am Anfang – nur nach einem Anklopfen oder einem SOS), „Jederzeit“ oder „Aus“. Nur eure gekoppelten Eltern-Handys können klingeln; dein Kind kann niemanden anrufen. Nicht im Unterricht und nicht nachts – außer als Antwort auf ein SOS. Ein Gespräch dauert höchstens 10 Minuten, endet nach 3 Minuten Stille und ist höchstens 10 Mal am Tag möglich. Sind zwei Eltern-Handys verbunden, führt eines den Sprechfunk; das andere sieht „spricht gerade schon“.

„Mein Komy“ auf dem KOMY Phone: unter „Hallo Lina!“ der Knopf „Mama Bescheid sagen – Tippe, wenn du reden möchtest.“ Eltern-App, Anklopfen: „Lina möchte dich sprechen“ mit „Ich melde mich gleich“, „Nicht jetzt“ und „Sprechfunk starten“
Eltern-Handy · Start → Geräte → Bearbeiten → Komy-Code → Sicherheit

Anklopfen: „Melde dich mal“

Nicht jedes Anliegen braucht ein Gespräch. Dein Kind tippt auf seinem Telefon einen Knopf – er trägt die Namen, die ihr gewählt habt, zum Beispiel „Mama Bescheid sagen“ – und Komy bestätigt: „Ich hab Bescheid gesagt.“ Bei dir erscheint „… möchte dich sprechen“: ohne Text, ohne Grund, ohne Aufnahme.

Du antwortest mit einem einzigen Tipp – „Ich melde mich gleich“ oder „Nicht jetzt“ – oder startest gleich den Sprechfunk. Komy sagt deinem Kind die Antwort mit Namen. Die erste Antwort zählt; auf den anderen Eltern-Handys verschwindet der Hinweis.

Zu Beginn ist das Anklopfen aus. Schaltest du es ein, sind ein bis fünf Mal am Tag möglich – voreingestellt dreimal, mit zehn Minuten Pause dazwischen. Im Unterricht und nachts ruht der Knopf, und Komy sagt es freundlich; der SOS-Knopf geht immer. Ohne Netz sagt das Telefon ehrlich, dass es rausgeht, sobald wieder Netz da ist. Liegen bleibt nichts: sobald jemand antwortet, ist es weg, spätestens nach einem Tag.

Der erste Tag mit deinem Kind

Sperrbildschirm des KOMY Phones: Uhrzeit, „Schule ist aus für heute“, „Zuhause“, Komy und „Nach oben wischen oder Komy antippen“, unten SOS und Lampe Startbildschirm des KOMY Phones: Komy mit der Sprechblase „Heute um 16:30 Uhr: Schwimmen.“, Kacheln Mein Komy, Mein Plan, Mein Heft, Geschichten, Spiele, Lexikon, unten „So passt es mir“, Lampe und SOS

Nimm dir Zeit für die Übergabe. Beim ersten Start (Schritt 2) hat dein Kind Komy schon kennengelernt. Danach zeigst du ihm diese fünf Dinge:

  • Entsperren: Komy antippen, dann die vier Bilder des Kinder-Codes.
  • Taschenlampe: Der Lampen-Knopf liegt auf dem Sperrbildschirm – ohne Code, damit er im Dunkeln sofort da ist – und auf der Startseite. Nach zehn Minuten geht sie von selbst aus. Während der Schulzeit ist sie auf der Startseite nicht zu sehen.
  • SOS: Der rote Knopf unten rechts. Das Telefon fragt erst nach („Brauchst du Hilfe?“), dann schickt „Mama rufen“ die Meldung, wenn möglich mit Standort (der Knopf trägt die Namen, die ihr gewählt habt) – auch vom Sperrbildschirm und ohne Kinder-Code. Du bekommst sie sofort, auch wenn deine App geschlossen ist: Dein Handy klingelt laut wie ein Wecker, bis du den Alarm berührst oder antwortest; ist es lautlos gestellt, erscheint der Alarm groß, aber ohne Ton. Damit er auch bei geschlossener App groß erscheint: Steht oben auf Start die Karte „SOS als Vollbild erlauben“, tippe auf „Erlauben“ und schalte auf der nächsten Seite den Schalter für KOMY Phone ein; danach verschwindet die Karte. Übt das einmal gemeinsam, damit dein Kind weiß, was passiert.
  • Mein Komy und Mein Plan: Unter „Mein Komy“ steht der Tag – Morgen-Routine, Rucksack, Wecker. „Mein Plan“ zeigt Schulstunden und Termine. Komys Sprechblase auf dem Startbildschirm führt mit einem Tipp dorthin, wo gerade etwas ansteht.
  • So passt es mir: Unten links stellt dein Kind sein Telefon selbst ein – größere Schrift, mehr Kontrast, andere Farben, Mitlesen, Vibrieren und Blinken, „Weniger auf einmal“. Dort wechselt es auch selbst seinen Komy („Welcher Komy ist deiner?“) und stellt ein, wie laut Komy spricht. „Alles vorlesen lassen“, „Ohne Kinder-Code öffnen“ und Hilfsmittel wie Hörgerät oder Taster gibst du mit deinem Komy-Code frei.

Nach dem Absenden bleibt Komy beim Kind: „Mama und Papa wissen Bescheid. Ich bleibe bei dir.“ Darunter steht „Sag kurz, was los ist“ – ein Tipp startet die Aufnahme, ein zweiter sendet sie. Höchstens 15 Sekunden, höchstens drei am Tag, nur in den ersten drei Minuten; ohne Antippen wird nichts aufgenommen. Du hörst sie auf deinem SOS-Bildschirm, dort auch noch einmal, solange er offen ist.

Auf demselben Bildschirm kannst du einmal antworten (höchstens 15 Sekunden, innerhalb von 30 Minuten). Von dir aus anfangen kannst du nie – nur nach einem SOS. Dein Kind hört die Antwort erst, wenn es „Anhören“ antippt; von selbst spielt nichts ab, das Telefon kann ja im Klassenzimmer liegen. Danach ist sie gelöscht, einen Verlauf gibt es nicht. Abschalten kannst du die Sprachnachricht auf der Seite seines KOMY Phones unter Sicherheit → „SOS“; der SOS-Knopf selbst lässt sich nicht abschalten.

Komy ist ein Freund, kein Lehrer. Er sagt nie zuerst die Lösung, fragt nichts ab und schimpft nicht. Erkläre deinem Kind, dass es Komy nichts „richtig“ machen muss.

SOS auf dem KOMY Phone: „Brauchst du Hilfe?“ KOMY Phone: „Mama hat dir etwas gesagt“ mit den Knöpfen „Anhören“ und „Okay“

So sieht SOS aus. Links die Rückfrage, die dein Kind zuerst sieht: „Mama rufen“ oder „Zurück“. Rechts deine Antwort – sie wartet, bis dein Kind auf „Anhören“ tippt.

Eine noch nicht gehörte Antwort liegt verschlüsselt auf dem Kindertelefon, höchstens einen Tag. Danach ist sie weg.

Wichtig in den ersten Wochen

Wenn etwas schiefgeht

Seite von Linas KOMY Phone, Reiter Sicherheit: Sprechfunk „Jederzeit“ oder „Aus“, darunter „Telefon als vermisst markieren“, „Kinderdaten löschen“, „Gerät ganz zurücksetzen“ und „Gerät freigeben“

Alles, was ein einzelnes KOMY Phone betrifft, findest du auf seiner Seite: Start → „Geräte ›“ → beim KOMY Phone „Bearbeiten ›“ → Komy-Code. Unter dem Status steht „Einrichtung dieses Telefons“ mit sieben Punkten: Verbunden, Stundenplan, WLAN am KOMY Phone, Wecker, Schule, Erste Aufgaben, Morgenroutine; der Zähler daneben zählt nur die nötigen, Verbunden und Stundenplan. Die Knöpfe für den Notfall liegen im Reiter Sicherheit.

  • Telefon weg? „Wo bist du?“ fordert die Position an. Bleibt es verschwunden, tippe auf „Telefon als vermisst markieren“: Dann zeigt es nur noch „Dieses KOMY Phone wird gesucht.“ und einen SOS-Knopf und meldet, solange die Standort-Meldung an ist, regelmäßig seinen Ort. Ist es wieder da, tippst du an derselben Stelle auf „Telefon als gefunden markieren“.
  • Endgültig verloren? „Kinderdaten löschen“ entfernt die Daten deines Kindes aus der Ferne. „Gerät ganz zurücksetzen“ setzt das Telefon vollständig zurück. Beides lässt sich nicht rückgängig machen.
  • Abwesenheit planen? Das steht ebenfalls auf der Seite des KOMY Phones im Reiter Sicherheit und gilt nur für dieses Kind.
  • Familie von der Cloud trennen, Familie verlassen oder löschen? Das steht unter Profil (Link ganz unten auf Start) bei „Familie“ und „Konto“. Ist noch ein anderer Elternteil mit eigenem Konto in der Familie, heißt der Knopf „Familie verlassen“: Dein Konto wird gelöscht, und dein Handy verlässt die Familie; die anderen Eltern-Handys und die KOMY Phones bleiben verbunden. Bist du der einzige Elternteil, heißt er „Familie löschen“.
  • Kinder-Code vergessen? Du setzt ihn im Eltern-Modus mit deinem Komy-Code neu.
  • Komy spricht nicht? Im Unterricht wartet Komy still – das ist so gewollt. Sonst stellt dein Kind unter „So passt es mir“ → „Wie laut soll Komy sein?“ die Lautstärke höher. Ist Komy auf dem Startbildschirm stumm geschaltet, lässt ihn ein Tipp auf sein graues, durchgestrichenes Bild wieder sprechen.
  • Unterwegs kein Internet? Die mitgelieferte 1NCE-SIM läuft immer als Roaming-Karte, auch in Deutschland – „Daten-Roaming“ muss an sein (kostet mit dem KOMY-Dienst nichts). Die Eltern-App zeigt dann auf der Seite des KOMY Phones „Mobile Daten unterwegs: aus“. Am KOMY Phone: sechsmal auf die Uhr tippen → dein Komy-Code → Einstellungen → ganz unten „Geräteverwaltung (Eltern)“ → „Mobilfunk / SIM“ → Roaming einschalten und „Daten-Roaming zulassen?“ mit OK bestätigen. Mit eigener SIM fürs Ausland: im Stundenplan unter „Ferien“ den Zeitraum als „Im Ausland“ eintragen, dann Roaming wie oben einschalten.
  • Ihr braucht das KOMY Phone nicht mehr? Du kannst es jederzeit freigeben. Danach ist es ein ganz normales Handy. Das geht nur in der Eltern-App: Reiter Sicherheit → „Gerät freigeben“; zur Bestätigung tippst du das Wort FREIGEBEN ein. Ein als vermisst markiertes Telefon wird nicht freigegeben.

Fragen? Schreib uns: me@sysea.de

Für iPhone

Stand heute

Die Eltern-App gibt es derzeit für Android. Das ist unsere Hauptplattform, dort gibt es alle Funktionen. Für Eltern mit iPhone gibt es eine Zwischenlösung: die Einrichtung direkt am KOMY Phone.

Eine Eltern-Seite im Browser ist geplant, aber noch nicht in Arbeit. Hat jemand in der Familie ein Android-Handy oder -Tablet, kannst du es zusätzlich als Eltern-Gerät verbinden. Eine eigene iPhone-App ist geplant.