Großes Vertrauen. Kleine Datenspur.

Ein Mikrofon im Kinderzimmer ist Vertrauenssache. Deshalb steht hier genau, was das KOMY Phone nicht kann, wo welche Daten liegen und was das Telefon wann verlässt. Stand: September 2026, geprüft am Programmcode – was juristisch verbindlich wird, entscheidet die Prüfung durch eine Juristin vor dem Start.

Was das KOMY Phone nicht kann

  • Kein offenes Internet. Das Telefon läuft als gesperrtes Gerät. Das Kind sieht nur Komys Welt; Browser, App-Store, Einstellungen und alle anderen Apps sind nicht erreichbar – auch nicht nach einem Neustart.
  • Keine Anrufe, keine Nachrichten. Es gibt keine Telefon- und keine Chat-Oberfläche. Nur der Notruf 112 bleibt erreichbar. SOS an die Eltern ist eine eigene Taste, keine Nachricht.
  • Kein KI-Chatbot. Auf dem Telefon läuft kein Sprachmodell. Jeder Satz, den Komy sagt, wurde vorher geschrieben, von einem Menschen geprüft und als Audio auf das Telefon gepackt. Komy führt kein Gespräch, beantwortet keine Fragen, bewertet nichts.
  • Keine Kamera, keine Bilderkennung auf dem Kindertelefon. Den Stundenplan fotografiert ihr auf eurem Elterntelefon.
  • Keine Berechtigungs-Fragen an das Kind. Alles ist ab Werk gesetzt; fehlt ein Recht, schaltet sich die Funktion still ab.

Wo was gespeichert ist

Auf dem Kindertelefon, nur dort

Das Erinnerungsbuch vom Vorlesen, der Zauberhimmel, Komys geplante Sätze, die Spielstände, die Heimatkarte aus Erdkunde, die eigenen Geschichten des Kindes, der Komy-Code und der Kinder-Code. Die Datenbank ist verschlüsselt. Nichts davon wandert in ein Google-Backup oder bei einem Gerätewechsel mit.

Auf eurem Elterntelefon

Eine verschlüsselte Sicherung der Kinderdaten, damit ein verlorenes Telefon Komys Erinnerung nicht kostet. Sie lässt sich nur mit dem Familien-Wiederherstellungsschlüssel öffnen, der ausschließlich auf Elterntelefonen liegt; die Eltern-App zeigt von der Sicherung nur Datum und Größe. Nie darin: die getippten Worte des Kindes, seine eigenen Geschichten, Codes und Schlüssel. Übertragen wird sie nur im selben Raum per Bluetooth.

In der Cloud liegt kein Kinderdatensatz

Der Familien-Eintrag bei Google Firebase (Region EU) hält pro Gerät: Modell, Rolle, Akkustand, „zuletzt gesehen“, App-Version, Normal oder Vermisst; dazu die Werte, die ihr selbst setzt – Wetter-Ort, Ranzenliste, Ferien, Lesestufe, die gewählte Komy-Figur, optional ein Geburtstag – und eine zufällige Kind-Kennung. Nie den Namen des Kindes, nie Worte, Stimme, Lernnotizen oder Erinnerungen. Daneben Termine, Aufgaben, Belohnungen, sichere Orte, Standort- und Alarm-Einträge, die nur eure Familie lesen kann.

Was das Telefon verlässt, und wann

  • Die Position des Kindes geht an die Eltern-App: im WLAN regelmäßig, über die Daten-SIM nur mit jedem Kontakt (etwa alle zwei Stunden), sofort beim Erreichen oder Verlassen eines sicheren Orts, minütlich nur solange ein Elternteil die Live-Karte offen hat, und sofort bei SOS. Standort-Einträge können nur Eltern lesen.
  • An unseren eigenen KOMY-Server (kein Dritter, nur im WLAN und am Ladekabel, nachts): der Text, aus dem Komys Erinnerungen für den nächsten Tag formuliert und vertont werden – Vorname, Wochentag, Fächer, Termintitel, das aktuelle Übungsthema und eine Vorlese-Erinnerung mit Buchtitel. Ein seltener Vorname wird einmalig als Text zur Vertonung geschickt; rund 1.200 gängige Vornamen liegen schon fertig auf dem Telefon. Jede Anfrage trägt nur eine zufällige Installations-Kennung, nichts über das Kind.
  • Nichts von der Stimme des Kindes. Zuhören im Komy-Anruf, in Spielen und beim Namen ist reine Offline-Erkennung mit fester Wortliste: auf dem Gerät erkannt, sofort verworfen, kein Mitschnitt, keine Datei, kein Upload.
  • Wetter: Das Kindertelefon fragt den Wetterdienst mit dem Ort, den ihr gewählt habt – nie mit der Position des Kindes.
  • Euer Elterntelefon: Das Elternkonto (E-Mail und Name, nie etwas über das Kind). Das Stundenplan-Foto wird zum Auslesen einmal verarbeitet und nicht gespeichert.

Eure Rechte und Schalter

  • Einwilligung Lernbegleiter: Genauere Lernnotizen entstehen nur nach eurer Einwilligung in den Eltern-Einstellungen. Dort könnt ihr einwilligen, widerrufen und „Lernspuren löschen“; Notizen werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
  • Familie löschen: in den Eltern-Einstellungen; löscht Konto, Familie und Cloud-Einträge.
  • Telefon vermisst: Der Verloren-Modus sperrt den Datentresor und zeigt nur einen neutralen Bildschirm; „gefunden“ hebt ihn auf. „Daten löschen“ macht alle Kinderdaten unlesbar. Alle Befehle sind signiert und an genau ein Gerät gebunden.

Übersicht

DatenartWoWie langeWer sieht es
Erinnerungsbuch, Zauberhimmel, eigene GeschichtenKindertelefon, verschlüsseltbis zur Löschungnur das Kind (Sicherung auf dem Elterntelefon, ungeöffnet)
Lernnotizen (nur mit Einwilligung)Kindertelefon90 Tageniemand; Komy wählt damit Themen
Komy-Code, Kinder-CodeKindertelefon, als Prüfsummebis zur Änderungniemand
PositionCloud, Standort-Eintragwird vor dem Start festgelegtnur Eltern der Familie
Gerätestatus (Akku, zuletzt gesehen, Modus)Cloud, Familien-Eintragbis Familie gelöschtFamilie
Termine, Aufgaben, sichere Orte, BelohnungenCloud und beide Telefonebis Familie gelöschtFamilie
Text für Komys Sätze, NamensstückeKOMY-Server, vorübergehendkurzSysea-Betrieb
Elternkonto (E-Mail, Name)Firebase-Anmeldungbis „Familie löschen“Sysea, Google als Auftragsverarbeiter

Wie das technisch erzwungen wird, steht auf der Seite So ist das KOMY Phone gebaut. Die Datenschutzerklärung dieser Website findest du hier.